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Winterwandern
Im Sommer durch blühende Bergwiesen, im Winter mit Schneeschuhen durch tief verschneite Wälder. Das ganze Jahr über ist die Europa-Sportregion eine traumhafte Destination für Wanderfreunde. Ein weitläufiges Wegenetz setzt hier keine Grenzen. Cafés, Gasthäuser und Berghütten verwöhnen am Rand der offiziellen Routen die einkehrenden Gäste. Auf dem zugefrorenen Zeller See kann man von seiner Strecke aus die Langläufer und Schlittschuhfahrer beobachten. Wer es ein bisschen steiler mag, der kann neben den eher flachen Strecken wie dem Seerundweg auch eine Route auf der Schmittenhöhe wählen. Vom verschneiten Gipfel auf 2.000 Metern überblickt man die gesamte Umgebung. Gutes Schuhwerk und winterfeste Kleidung sind absolutes Muss für eine Tour durch den Schnee. Eine Kanne warmen Tee, sollte man auch dabei haben. Am besten informiert man eine andere Person über die geplante Route. Wer nicht allein gehen möchte, der kann sich mittwochs den geführten Winterwanderungen anschließen. Bei der Schneeschuhwanderung am Donnerstag kann man die Bergwelt ebenso erleben. Ohne ortskundigen Führer sollte man sich in jedem Fall strikt an die gekennzeichneten Routen halten. Natürlich sind diese auch immer ein unvergessliches Naturerlebnis. Wer die Schmittenhöhe im Winter bewandern will, hält sich am besten an die Sonnkogel- oder Areitbahn. Von der Sonnkogel-Bergstation über die Hochzellerbahn und dann entlang der Piste bis zur Schmittenhöhe kann man komfortabel aufsteigen. Konditionsstarke Wanderer können weiter bis zur Areitbahn III. Alternativ kann man mit den Areitbahnen I, II und III bis auf 1.900 Meter fahren. Entlang des Schneezaunes kommt man zum Gipfel - es sind nur 100 Höhenmeter zu bewältigen. Die Winterwanderwege durch Kaprun sind ideal geeignet für den Nachmittagsspaziergang. Ob ein kurzer Marsch bis nach Piesendorf oder auf einem schattigen Waldweg zum Plateau des Gasthauses Glocknerblick, von wo sich das Glocknermassiv in seiner vollen Pracht zeigt, die kurzen Strecken sind für Familien und weniger konditionierte Gäste kein Problem. Wege zur Burg Kaprun führen durch das Moos und am Rand der Salzach entlang.
Langlaufen
Mit rhythmischen Bewegungen geht es in der Loipe vorwärts. 200 Kilometer bester Langlaufwege von mittlerem Schwierigkeitsgrad stehen in der Europa-Sportregion zur Verfügung. Die Strecken sind direkt an die Saalachtal- und die Pinzgauloipen angeschlossen - keine Hindernisse, die der eindrucksvollen Schneewanderung auf Skiern ein Ende setzen könnten. Langlaufausrüstung kann man sich in fast allen Sportgeschäften ausleihen
Ski und Snowboarden
Gemütlich seine Spuren durch den Schnee ziehen oder rasant in Richtung Tal brausen: 29 Kilometer schwere Abfahrten in der Europa-Sportregion sind auch für erfahrene Skifahrer und deren Ausrüstung kein Zuckerschlecken. Eine dicke weiße Pracht und funkelnde Schneekristalle machen aber nicht nur diese Strecken zu einem echten Erlebnis. Auch die sportlich weniger herausfordernden Strecken bieten jede Menge Skispaß. Schwere Strecken sind schwarz gekennzeichnet, Pisten für Fortgeschrittene tragen rote Hinweisschilder. Rote Routen führen beispielsweise am Kitzsteinhorn vom Alpincenter in 2.452 Metern bis zur Station des Gletscherjet 2 in 1.976 Metern. Bis zur dortigen Häuslalm kann man auch direkt von der Gipfelstation auf 3.029 Metern über eine Anfänger-Strecke (blaue Kennzeichnung) abfahren. Diese Abfahrt ist nur eine Alternative aus einem 130 Kilometer langen, unvergleichlich facettenreichen Pistenangebot, das die Europa-Sportregion für ihre Gäste bereithält. Die Schmittenhöhe ist Anziehungspunkt für anspruchsvolle Skifreunde aus aller Welt. Auf dem 2.000 Meter hohen Berg, präsentieren sich einige der Juwelen unter den Skipisten der Alpen. Vom Gipfel kann man über Schmittental bis an den Stadtrand von Zell am See abfahren. Dabei ist es ganz egal, ob man eher einen ambitionierten Stil pflegen will, oder noch schüchtern ist, weil man erst ein paar Tage auf den Brettern steht. Bei allen Routen sind das Bergerlebnis ‘Alpen’, die vielfältige Natur der Region und reichlich Freude für Klein und Groß inklusive.
DIE SCHMITTENHÖHE: http://www.Schmitten.at
DAS KITZSTEINHORN: http://www.kitzsteinhorn.at
PISTEN PANORAMA: Schmitten&Kitzsteinhorn
SKIBUSSE:
Damit der Weg zur Piste nicht zur Qual wird, verbinden Skibusse die gesamte Region mit den Pisten. Mindestens dreimal pro Stunde bringt ein Bus der Linie E in der Hauptsaison die Skiurlauber von Zell am See über das Zentrum von Kaprun zum Kitzsteinhorn. Von der Busstation im Tal aus geht es dann mit dem Gletscherjet und den Seilbahnen direkt in Richtung Gipfel. Die Busse fahren morgens ab acht Uhr. Urlauber, die direkt in Kaprun wohnen, können zusätzlich auf die Linien K1 und K2 zurückgreifen. Auch die Schmittenhöhe ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Im 30-Minuten-Intervall fahren Busse der Linie Z1 vom Zeller Postplatz über verschiedene Zwischenstationen bis zur Talstation. Die Linie Z2 bindet Thumersbach an das Skibus-Netz an. Die Skibusse können mit einem gültigen Skipass kostenfrei genutzt werden. Skier und Snowboards werden sicher verstaut, so kann der Ausrüstung nichts passieren. Die Busfahrt dauert nicht lange. Von Kaprun bis zum Kitzsteinhorn nur etwa zehn Minuten. Vom Zeller Postplatz bis zum Gletscherskigebiet braucht man eine halbe Stunde, bis zur Schmittenhöhe eine Viertelstunde.